Energiewende vor dem Ende
Angemerkt

Gegen die Atomkraft = für die Windkraft = fürs Klima = für die Umwelt? Wenn es doch so einfach wäre. Spätestens nach einem Gespräch mit Johannes Bradtka und seinen Mitstreitern vom VLAB ist es das aber nicht mehr.

Dabei lassen sich Eingriffe in die Landschaft und Gefahren für seltene Vögel vielleicht noch einfach vom Tisch wischen: Opfer müssen eben gebracht werden, der Rotmilan lässt sein Leben für eine gute Sache, wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Was aber ist mit den Familien, die im Dunkeln in ihrer Wohnung sitzen, weil sie sich das Luxusgut elektrischer Strom nicht mehr leisten können - EEG-Umlage sei Dank? Und was ist mit der wachsenden CO2-Menge, die in Deutschland produziert wird, trotz der wachsenden Zahl von Wind- und Solarparks? So unvermeidlich und sinnvoll die Energiewende ist, auf diese Fragen müssen ihre Befürworter Antwort geben. Können sie das nicht, müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, dass es ihnen wie den Energiekonzernen doch nur um kurzfristige Profitmaximierung statt um einen nachhaltigen Wandel bei der Energieerzeugung geht.

wolfgang.wuerth@derneuetag.de

Aus der Region

Flüchtlingsfamilie vermisst 13-Jährige

Chemnitz/Regensburg.(dpa) Die Polizei aus Bayern und Sachsen sucht mit Unterstützung der Bundespolizei seit einer Woche erfolglos nach einem Mädchen aus Syrien und bittet nun die Bevölkerung um Hilfe. Die 13-Jährige Katrin Kalil sei mit Angehörigen eingereist und am 18. August auf der Zug-Weiterfahrt möglicherweise zwischen Regensburg und Hof verschwunden, teilte die Polizei am Dienstag in Chemnitz mit. Die Angehörigen hatten bei der Ankunft in der Erstaufnahmeeinrichtung Chemnitz am 18. August Vermisstenanzeige gestellt. Der Teenager mit grünen Augen ist 1,55 Meter groß, spricht nur Kurdisch und etwas Arabisch und hat ein Muttermal auf der linken Wange.
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