Eon-Klage gegen Abschaltung: Söder gelassen

Bayern will sich von einer Klage des Energiekonzerns Eon wegen der Abschaltung des Kernkraftwerks Isar 1 nach dem Fukushima-Reaktorunfall nicht vom Kurs abbringen bringen lassen. "Wir sehen der Klage sehr gelassen entgegen", sagte der damalige Umwelt- und heutige Finanzminister Markus Söder (CSU) in München. Eon habe das Atomkraftwerk seinerzeit bereits abgeschaltet, bevor es eine entsprechende Anordnung gegeben habe. Außerdem habe Eon damals keinerlei Rechtsmittel eingelegt, sondern das Atom-Moratorium der Bundesregierung akzeptiert - und zwar mit einem Vorstandsbeschluss.

Im Oktober war bekanntgeworden, dass Eon 380 Millionen Schadenersatz wegen entgangener Gewinne fordert - und zwar vom Bund beziehungsweise den Ländern Niedersachsen und Bayern. Die Klage wurde in Hannover eingereicht.
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