Erdbeben-Messung

Für das Messen von Erdbeben ist die Stärke der Bodenbewegung entscheidend. Jeder Punkt auf der Skala bedeutet etwa eine Verzehnfachung der Bebenstärke. Ein Erdbeben der Magnitude 5,0 ist so zehnmal so stark wie eines mit 4,0. Früher wurde die Stärke nach der Richterskala bestimmt. Heute kommt sie nur noch bedingt zum Einsatz - auch weil das Verfahren nur bei kurzer Entfernung zuverlässige Werte liefert. Mittlerweile setzen die Forscher eher auf die Mercalli-Skala, deren Werte sich aus der direkten Wirkung des Bebens ergeben oder die Momenten-Magnitude, die einen direkteren Bezug zu der umgesetzten Energie hat. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Weltgeschehen (20753)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.