Erdbebengefährdetes Land am Pazifik

Erdbeben sind in Chile keine Seltenheit. 1939 starben nach einem Beben der Stärke 7,8 rund 28 000 Menschen. Auch das stärkste je gemessene Erdbeben geschah in Chile: Im Mai 1960 registrierten Geologen Erdstöße der Stärke 9,5 - 1655 Menschen starben. Im Februar 2010 waren bei einem Beben der Stärke 8,8 mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen. Aber zugleich hat das Land gelernt, damit zu leben und verfügt über gute Frühwarnsysteme und Evakuierungspläne. Das langgestreckt am Pazifik liegende Chile ist eine der führenden Wirtschaftsnationen Lateinamerikas und größter Kupferproduzent weltweit. Es grenzt an Peru, Bolivien und Argentinien. Mit etwa 760 000 Quadratkilometern ist der Staat mit der Hauptstadt Santiago fast so groß wie die Türkei. Der Großteil der 17,8 Millionen Einwohner lebt in Städten. Landessprache ist Spanisch. (dpa)
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