Erdstoß erschüttert Griechenland

Ein Seebeben hat den Westen Griechenlands erschüttert und zwei Menschenleben gefordert. Tausende Menschen waren am Dienstag in der Hafenstadt Patras und auf den Inseln des Ionischen Meeres auf die Straßen gelaufen, wie Medien berichteten. Der Erdstoß war bis in den Nordwesten Griechenlands sowie in den höheren Stockwerken der Hauptstadt Athen zu spüren. Eine Frau kam nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens im Dorf Athani auf der Insel Lefkas ums Leben. Ein großer Fels löste sich von einem Steilhang und traf die Mauer ihres Hauses. Die Mauer stürzte ein und verletzte sie tödlich. Eine andere Frau kam in ihrem einstürzenden Haus ums Leben. Es gab Erdrutsche und mehrere Nachbeben, wie Augenzeugen berichteten. Nach der neuesten Messung des Geodynamischen Instituts von Athen hatte das Beben eine Stärke von 6. Das Zentrum lag etwa 12 Kilometer unter dem Meeresboden wenige Kilometer nordwestlich der Insel Lefkas. Die Region ist stark erdbebengefährdet. 1953 hatte ein Beben der Stärke 7,2 fast 500 Menschenleben gefordert.
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