Erlanger Erklärung zur Prefere-Studie

Alfons Swaczyna beschäftigt inzwischen sogar die deutsche Gesundheitspolitik. Nachdem die sogenannte Prefere-Studie, eine "Präferenzbasierte randomisierte Studie zur Evaluation von vier Behandlungsmodalitäten bei Prostatakarzinom mit niedrigem und frühem intermediären Risiko" zu scheitern drohte, verfasste der Leiter der Procas-Selbsthilfegruppe Oberpfalz eine "Erlanger Erklärung".

An höchster Stelle hat er sich mit Erfolg bei den Urologen für die Fortsetzung dieser wichtigen Studie für die Niedrigrisikopatienten eingesetzt, die von den Krankenkassen und der Deutschen Krebshilfe mit 25 Millionen Euro finanziert wird. Sie soll klären, welche Therapien am besten geeignet sind: aktive Überwachung, Operation, Permanente Seedimplantation oder Bestrahlung.

Ergebnis des Appells: Prof. Oliver Hakenberg, Generalsekretär der deutschen Gesellschaft für Urologen, widmete die April-Ausgabe des Magazins "UroLogisch!" dem Thema und fordert: "Es ist eine Aufgabe für uns alle, und die Urologie muss sich dieser Aufgabe stellen." (jrh)
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