Ermittlungen nach Gasexplosion dauern an
Häuser unbewohnbar

Drei Tage nach der folgenschweren Gasexplosion in Ludwigshafen haben Feuerwehr und Polizei ihre Arbeit am Unfallort beendet. Der Bereich sei nach wie vor abgesperrt, Beamte sicherten lediglich noch die Gefahrenstelle ab, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Das Betreiberunternehmen der Gasleitung erklärte, es habe ein defektes Rohrstück ersetzt. Seit Sonntag würden die Kunden wieder versorgt. Die betroffenen Anwohner sind inzwischen in Ersatzunterkünften untergekommen - vor allem in Privatwohnungen und Hotels. Bei der Explosion am Donnerstag war ein Bauarbeiter ums Leben gekommen. 23 Menschen wurden verletzt. 60 Wohnungen sind, auch durch Folgebrände, beschädigt worden, 38 sind nach wie vor unbewohnbar.

Nach Angaben der Feuerwehr können rund 60 Menschen derzeit nicht heim. "Bis die Wohnungen wieder bewohnbar sind, kann es noch einige Wochen dauern", sagte ein Feuerwehrsprecher. Probleme bereiten starke Ruß-Anhaftungen. Die Ursache und der Schaden des Unglücks stehen noch nicht fest. Die Polizei spricht von einer Millionensumme. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal ermittelt gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung, Herbeiführung einer Explosion und Brandstiftung.
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