Erste Einsätze beim Baumschnitt

Bei der Landschaftspflege hat die Gemeinde neue Wege beschritten. Mit Hilfe der Asylbewerber wurde der Baumschnitt an Wegen angegangen.

Bei der Sitzung des Marktrates berichtete Bürgermeister Josef Schmidkonz, was sich seit der letzten Sitzung alles ereignet oder erledigt hat. So sei die Zweckvereinbarung zur "IKOM Stiftland" genehmigt worden. Nun seien die Markträte gefordert, Ideen einzubringen, damit der Planer diese einarbeiten kann. "Denkt nach, die Ideen sind im ersten Halbjahr einzubringen", gab Schmidkonz dem Gremium mit auf den Weg. Die nächste IKOM-Zusammenkunft ist im Mai.

Beim Ausschneiden von Bäumen hatten die Asylbewerber aus Griesbach laut Schmidkonz ihre die ersten Einsätze. Sie dürfen maximal 20 Stunden die Woche gemeinnützig arbeiten. Neun Asylbewerber seien von der Gemeinde eingekleidet worden. Bei den Arbeiten konnten dann über 90 Kubikmeter Häckselgut verzeichnet werden. Allerdings sei das gesamte Pensum nicht geschafft worden. Nachdem jetzt keine Arbeiten mehr erfolgen können, soll im Herbst weitergemacht werden.

Ortsplan vertagt

Die Nutzung der Turnhalle Bärnau durch die Grundschule Mähring wurde vom Gremium nicht befürwortet. "Die Gemeinde übernimmt die Kosten nicht", so Schmidkonz. Laut Schulleiterin sollen dennoch Termine bei "besonderem Sport" dort stattfinden. Dies soll über Spenden finanziert werden. Das Thema "Neuer Ortsplan für den Markt Mähring" hätte eigentlich in der Sitzung behandelt werden sollen, da aber noch keine endgültigen Unterlagen vorliegen, wurde das Thema nochmals vertagt.

Bei der Sitzung beschäftigte sich das Gremium auch mit der Entgeltanpassung für die Betriebsleitung und -führung für den Gemeindewald. "Schon bei Vertragsabschluss wussten wir, dass es eine neue Verordnung gibt", betonte der Bürgermeister. Durch den Kauf des Planer Waldes vor zwei Jahren hat sich zudem die Waldfläche und der Hiebsatz erhöht. Hierfür sei eine Nachzahlung von 855 Euro fällig. "Wir zahlen künftig pro Hektar 5,45 Euro und je Festmeter Hiebsatz 5,45 Euro." Damit ergebe sich ein neuer Gesamtbetrag von 1536 Euro brutto.

Alte Deponie verpachtet

Bei der Bekanntgabe nichtöffentlicher Beschlüsse teilte der Bürgermeister mit, dass die ehemalige Bauschuttdeponie in Mähring verpachtet wurde. Abgeschlossen sei die Baugrunduntersuchung "Poppenreuther Straße". Zur Frage, ob Regenwasser versickert, sei noch kein Ergebnis eingegangen. In drei Schürfgruben wurden laut Schmidkonz mit einer Sonde Erkundungen bis zu einer Tiefe von sieben Metern vorgenommen. Bestellt wurde der Getriebemotor für die Schnecke der Kläranlage Großkonreuth. Mit dem Rechen für die Kläranlage Mähring werde man sich bei einem Ortstermin befassen.
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