Erste-Hilfe-Kurs für Schutzengel
Aus der Region

Weiden. (spi) Weil sie Alexander Frisch aus Neustadt/WN und sein Manöver auf der A 93 (wir berichteten) so bewundert, will ihm Helena Kothe von der Malteser-Dienststelle in Weiden eine Freude machen - damit er für den nächsten Ernstfall noch besser gerüstet ist. Sie habe gelesen, dass Frisch bei der 38-jährigen Niederbayerin, deren Leben der 41-Jährige auf spektakuläre Weise gerettet hatte, keine Erste Hilfe hätte leisten können. "Ich habe mir gedacht, das ist gar kein Problem. Er verdient es einfach, dass wir ihm einen Gutschein für einen eintägigen Kurs schenken." Dort könne er sein Wissen über die stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Massage und das Anlegen eines Druckverbandes auffrischen. Die Niederbayerin war am 5. November in Richtung Hof unterwegs. Nach der Anschlussstelle Weiden-West bemerkte Frisch, dass die Frau bei voller Fahrt bewusstlos in ihrem Gurt hing. Frisch griff ein, drückte ihr Auto mit seinem Wagen an die Leitplanke und brachte es so zum Stehen.

Studenten ziehen Bayreuth vor

Weiden/Regensburg. (tsa) Die Zahl der Studierenden in Bayern steigt leicht an. Im Wintersemester sind aktuell 377 704 Studenten eingeschrieben, genau 9446 mehr als im Vorjahr, meldet das Landesamt für Statistik. Die OTH Amberg/Weiden folgt diesem Trend nicht. Derzeit sind 3500 Studenten eingeschrieben, im Wintersemester 2014/2015 waren es noch 3527. Auch die Universität Regensburg verzeichnet einen Rückgang, im vergangenen Wintersemester lernten dort 20 785 Studenten, aktuell sind es noch 20 415. An der Hochschule in Hof studierten 3536 Studenten, im jetzigen Wintersemester 3557. Die Uni Bayreuth und die OTH Regensburg dagegen verzeichnen einen Zustrom an Studenten: In Bayreuth sind momentan 13 100 Studenten eingeschrieben, im Vorjahr waren es 12 709. An der OTH Regensburg ist die Zahl der Studenten von 10 390 auf 11 141 gestiegen.

520 000 Euro Schaden auf A 93

Selb.(nt/az) Rund 520 000 Euro Schaden sind am Montagmorgen bei einem Unfall auf der A 93 bei Selb (Kreis Wunsiedel) entstanden, als ein Autokran nach Schneefällen ins Rutschen kam und umkippte. Die Fahrbahn sei aufgrund der winterlichen Witterung schmierig gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der Autokran geriet dadurch kurz nach der Anschlussstelle Selb-West ins Schlingern, durchbrach die Mittelschutzplanke, kippte um und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der 47 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt. Es bildete sich ein zehn Kilometer langer Stau.
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