Erste Jahreshälfte knackt Temperaturrekord auf der Erde
Heiß, heißer, 2015

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Die globale Erwärmung lässt die Hitzerekorde purzeln. Der Juni 2015 war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA der wärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,88 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,5 Grad Celsius gelegen, teilte die Behörde am Montag (Ortszeit) mit. Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sehen darin eine direkte Auswirkung des Klimawandels. Der Juni 2015 übertreffe den gleichen Monat des Vorjahres, der der bisherige Rekordhalter war, teilte die NOAA mit. Auch die gesamte erste Jahreshälfte von Januar bis Juni 2015 sei mit 0,85 Grad Celsius über dem Durchschnitt die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Diesen Rekord hielt bislang die erste Jahreshälfte 2010. Hierzulande wurden im Juni keine Rekorde gesprengt. "In Deutschland war das völlig unspektakulär", sagte Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Der Juli dagegen sei auf Rekordkurs.
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