erwarten Stagnation
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Exporteure erwarten Stagnation Die tschechischen Exporteure blicken nicht sonderlich optimistisch in die Zukunft. Etwa die Hälfte von ihnen erwarte für die kommenden zwölf Monate eine Stagnation beim Umfang der Ausfuhren. Das meldete Radio Prag unter Berufung auf eine Umfrage des deutschen Marktforschungsinstituts GFK für den Logistik-Konzern DHL. Nur 44 Prozent sähen demnach einem weiteren Anstieg entgegen, heißt es weiter. Als Land der größten Exportmöglichkeiten sehen die tschechischen Firme
Die tschechischen Exporteure blicken nicht sonderlich optimistisch in die Zukunft. Etwa die Hälfte von ihnen erwarte für die kommenden zwölf Monate eine Stagnation beim Umfang der Ausfuhren. Das meldete Radio Prag unter Berufung auf eine Umfrage des deutschen Marktforschungsinstituts GFK für den Logistik-Konzern DHL. Nur 44 Prozent sähen demnach einem weiteren Anstieg entgegen, heißt es weiter. Als Land der größten Exportmöglichkeiten sehen die tschechischen Firmen nicht mehr Russland, sondern Deutschland.

Zulieferer Mubea baut Werk aus

Der deutsche Automobilzulieferer Mubea (Muhr und Bender) hat den Ausbau seines Werkes im mährischen Prostejov angekündigt. Wie der Geschäftsführer der tschechischen Niederlassung, Miroslav Mikula , mitteilte, sind Investitionen von über einer Milliarde Kronen (36 Millionen Euro) und die Schaffung von 500 Arbeitsplätzen vorgesehen. Mubea ist seit 1998 in Prostejov ansässig und hat vor Ort bereits 3,1 Milliarden Kronen (113 Millionen Euro) investiert. In der Herstellung von Achsfedern und Stabilisatoren arbeiten dort derzeit über 930 Menschen. Mit der Erweiterung wird die Niederlassung zur größten der Unternehmensgruppe Mubea. Weltweit betreibt der Automobilzulieferer 28 Werke. Wie Geschäftsführer Miroslav Mikula weiter bekanntgab, soll in Prostejov auch eine neue Entwicklungsabteilung mit 50 Mitarbeitern entstehen.

Tschechien auf Ebola vorbereitet

Laut Premier Bohuslav Sobotka ist Tschechien auf mögliche Ebola-Fälle gut vorbereitet. Dies hätten die Maßnahmen gezeigt, die Ärzte bei zwei Verdachtsfällen in den vergangenen Tagen vorgenommen hätten, sagte der Sozialdemokrat. Bei beiden Patienten hat sich indes keine Infektion mit dem tödlichen Virus bestätigt. Die Ergebnisse der Tests seien schnell vorhanden gewesen, und es sei keine Panik aufgekommen, so Sobotka. Wie der Regierungschef ergänzte, würde die Zahl der Flugverbindungen in die von der Ebola-Epidemie betroffenen westafrikanischen Länder sinken. Auch wenn damit das Risiko einer Ansteckung zurückgehe, ließe es sich nie ganz ausschließen. Am Mittwoch will sich der tschechische Sicherheitsrat mit dem Risiko einer Übertragung des Ebola-Virus nach Europa beschäftigen.

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