EU-Bericht: 430 000 Opfer pro Jahr in der EU
Feinstaub tötet

Feinstaub - wie in ungefilterten Abgasen enthalten - soll hunderttausendfach tödliche Krankheiten hervorrufen. Archivbild: dpa
Feinstaub in der Luft verursacht nach einem Bericht der Europäischen Umweltagentur pro Jahr etwa 430 000 vorzeitige Todesfälle in der EU. Lärm sei die Todesursache bei mindestens 10 000 Europäern, die vorzeitig an Herzerkrankungen und Herzinfarkten sterben. Laut Umweltagentur sorgen schmutzige Luft und Lärm nach wie vor für "ernsthafte Gesundheitsprobleme, insbesondere in städtischen Gebieten". Der steigende Einsatz von Chemikalien in vielen Produkten führe zudem zu mehr Hormonstörungen, heißt es in dem am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Bericht.

Laut Bericht wird die EU ihr gestecktes Ziel verpassen, bis 2020 das Artensterben zu stoppen. "Die biologische Vielfalt nimmt immer weiter ab", heißt es darin, Europa sei nicht auf Kurs. Besonders gefährdet seien Arten in den Meeren und Küstenregionen. Ursprünglich wollte die EU das Ziel zum Schutz der Artenvielfalt schon 2010 erreichen.
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