EU: Salmonellenverdächtige Eier dürfen nicht in Handel
Nur Industrieware

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die niederbayerische Firma "Bayern-Ei" werden neue Fragen an Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) laut. Die EU-Kommission hat auf Anfrage der SPD-Europaabgeordneten Maria Noichl klar gestellt, dass Eier aus salmonellenverdächtigen Betrieben grundsätzlich nicht im Einzelhandel verkauft werden dürfen, sondern allenfalls als Industrieware für die Weiterverarbeitung. "Gerade das ist in Bayern aber nicht passiert", kritisierte der SPD-Landtagsabgeordnete Florian von Brunn am Freitag. Ein Sprecher des Umweltministeriums wies den Vorwurf zurück, es seien Vorschriften missachtet worden: "Die Behörden haben nach jetzigem Kenntnisstand beim Salmonellenausbruch im Sommer 2014 zum Schutz der Verbraucher nach Recht und Gesetz gehandelt", sagte er. Die Salmonelleneier sollen im Sommer 2014 zwei Todesfälle und Hunderte Erkrankungen verursacht haben - nicht in Bayern, aber im Ausland.
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