Ex-Stadtwerke-Chef erhält kein Geld
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Weiden. (ca) Das Landgericht Weiden hat eine Klage des ehemaligen Stadtwerke-Leiters gegen die Stadtwerke Weiden abgewiesen. Der Pensionär hatte Beraterhonorar eingefordert, unter anderem wollte er die Restzahlung von 177 000 Euro für die Anfertigung eines Gutachtens über die Stadtwerke. 55 000 Euro waren ihm überwiesen worden, dann streikte der neue Chef der Stadtwerke und ließ den Vorgänger zappeln. Hochgerechnet ergab sich ein Seitenpreis von 1700 Euro für ein - laut Gutachter - "mageres" Ergebnis.

Hausfrau verjagt Einbrecher

Weiden. (rns) Wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, schwerer räuberischer Erpressung und Körperverletzung muss ein 29-Jähriger für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Dieses Urteil fiel am Amtsgericht Weiden.

Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten vor, bekleidet mit einer Staubschutzmaske und Strohhut, in ein Haus in Leuchtenberg eingebrochen zu sein. Dort soll er im Flur die junge Hausherrin getroffen haben. Von ihr forderte er lautstark die Herausgabe der Autoschlüssel. Zuvor hatte der Mann aus Tschechien schon vergeblich versucht, den im Carport abgestellten Wagen zu stehlen.

Der athletisch gebaute Räuber hatte nicht mit dem Widerstand der zierlichen Frau gerechnet. Sie schlug und trat nach dem Einbrecher. Ihr war es mehrmals gelungen, Fenster und Türe zu öffnen und um Hilfe zu rufen. Schließlich flüchtete der Mann, den wenig später Polizisten festnahmen. Die 36-Jährige leidet bis heute an den psychischen Folgen der Tat.

Der 29-Jährige, der vielfach vorbestraft ist, räumte ein, während der Taten unter Drogeneinfluss gestanden zu sein. Er zeigte Reue und entschuldigte sich. Vor einer Gefängnisstrafe bewahrte ihn das dennoch nicht.
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