Extrem niedriger Wasserstand auf der Donau
Schifffahrt gestoppt

Die langanhaltende Trockenheit bringt die Schifffahrt auf der Donau nahezu zum Erliegen. Zwischen Straubing und Vilshofen sei die Donau streckenweise nur noch 1,80 Meter tief, sagte Jürgen Schillinger vom Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg am Donnerstag. Güterschiffe starteten zurzeit gar nicht, weil sie die Donau zwischen Straubing und Vilshofen nicht mehr passieren können.

Auch die Hotelschifffahrt sei zunehmend betroffen, sagte Schillinger. Teilweise müssten die Fahrgäste zwischen Straubing und Vilshofen in Busse umsteigen und dann mit einem zweiten Schiff weiterfahren. "Wir haben extremes Niedrigwasser", sagte auch Anton Kuhnt von der Wasserschutzpolizei Deggendorf. An der Isarmündung träten immer deutlicher Kiesbänke hervor. Eine Besserung der Lage sei nicht absehbar.
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