F-16-Unfall: Erdreich im Wald wird ausgebaggert
Absturzort verseucht

Die Trümmer des am 11. August bei Engelmannsreuth (Kreis Bayreuth) abgestürzten US-Kampffliegers vom Typ F-16 sind beseitigt, allerdings ist die Absturzstelle durch ausgelaufenen Treibstoff verschmutzt. Deshalb soll im Heinersreuther Wald auf einer Fläche von zehn mal zehn Meter das Erdreich bis zu 1,80 Meter tief ausgebaggert werden. So will das Landratsamt Neustadt/WN verhindern, dass die Schadstoffe ins Grundwasser eindringen. Das Erdreich soll untersucht werden, um zu klären, durch was es verunreinigt ist. Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte die US-Luftwaffe, dass das Hydrazin, das sich an Bord jeder F-16 befindet, gefunden und geborgen worden sei. Die Bundeswehr warnt wegen seiner Giftigkeit vor dem flüchtigen Brennstoff, der für das Notstromaggregat der F-16-Flugzeuge benötigt wird. Der 26-Liter-Tank befinde sich im oberen Rumpfteil vor dem rechten Flügel.
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