Fahrer schwebt nicht mehr in Lebensgefahr [Aktualisierung]
Horrorunfall auf der B 22

Den Rettern bot sich ein schlimmes Szenario: Rund 15 Meter war ein VW Passat über eine Böschung zwischen der B 22 und einem Flurbereinigungsweg geschleudert. Obwohl der Fahrer in Lebensgefahr schwebte, konnte er sich noch selber aus dem Wrack befreien. Bild: dob
[Aktualisierung] Er kam in aller Früh aus Weiden und fuhr über Gleiritsch an seinen Arbeitsplatz. Doch der 24 Jahre alte Autofahrer kam dort um 8 Uhr nicht an. Stattdessen bangten Angehörige und Freunde um sein Leben.

Vielleicht war der Mann mit seinem VW Passat zu schnell, vielleicht rutschte der Wagen auf Laub weg, kurzum: Warum der junge Mann in einer langgezogenen Linkskurve nahe des Tännesberger Ortsteils Großenschwand nach rechts von der Fahrbahn abkam, ist nach Polizeiangaben völlig unklar.

Der VW Passat überrollte gegen 6.45 Uhr eine niedrige Leitplanke. Dadurch hob der Wagen ab. Das Auto krachte zunächst gegen einen Wegweiser und dann gegen einen Baum, dessen Stamm durch die Wucht des Aufpralls mittendurch brach.

Obwohl der Fahrer schwerstverletzt war, konnte er sich noch selbst aus dem Wrack befreien. Schulkinder, die eine Viertelstunde nach dem Unfall auf dem Weg zur Bushaltestelle an der Bundesstraße waren, entdeckten schließlich das Wrack samt Fahrer unterhalb einer Granitbrücke und holten Hilfe.

Mehrere Notärzte, BRK-Einsatzleiter Jürgen Sollfrank sowie BRK-Rettungsassistenten versorgten den jungen Mann, den der Rettungshubschrauber Christoph 80 ins Klinikum Weiden flog.

Die Feuerwehren aus Großenschwand, Tännesberg, Teunz und Moosbach sicherten die Unfallstelle ab und sperrten anfangs die Bundesstraße 22 für den morgendlichen Verkehr. Am Donnerstagabend hieß es, der 24-Jährige schwebe nicht mehr in Lebensgefahr.
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