Familiäre Atmosphäre
Kümmersbruck

Kümmersbruck. (gk) 13 Buden und Stände von Vereinen und Organisationen luden zahlreiche Besucher beim Weihnachtsmarkt zum Verweilen und Kaufen ein. Der Obst-und Gartenbauverein hatte mit seinen beiden Vorsitzenden Günther Krella und Gerhard Breitkopf die Veranstaltung vorbereitet. Bürgermeister Roland Strehl eröffnete den Markt, umrahmt von Vorträgen und Liedern der Kindergartenkinder. Mit dabei waren auch eine Delegation aus der tschechischen Partnerstadt Holysov sowie Flüchtlingsfamilien, die zurzeit in Kümmersbruck leben.

Höhepunkt für die Kinder war der Besuch des Nikolauses und von Knecht Rupprecht, die kleine Geschenke verteilten. Es herrschte eine familiäre Atmosphäre, da sich an diesem Tag Nachbarn und Freunde im Schein der aufgestellten Feuerkörbe trafen und ohne Hast und Eile unterhalten konnten. Der Vortrag der Amberger Jagdhornbläser untermalte diese weihnachtliche Stimmung. Den Reinerlös spenden die Vereine der Grundschule und den Kümmersbrucker Kindergärten.

Verstorben Trauer um Wirt Josef Hammer

Pittersberg. (gm) Seine letzte Ruhe fand der im Alter von erst 56 Jahren verstorbene Wirt Josef Hammer vom Pfennigweg. Sein plötzlicher Tod überraschte den gesamten Ort. Hammer führte die frühere Gastwirtschaft "Goldener Hirsch" und seit 2005 "am Berg" mit Annemarie Eberlein ein kleines Restaurant. Als Wirt genoss der Sepp, wie er genannt wurde, auch durch seinen steten Humor die Sympathie der Pittersberger. Eine große Trauergemeinde gab ihm nun das letzte Geleit.

Pfarrer Herbert Grosser sagte bei der Trauerpredigt in der Nikolauskirche: Das Licht des Advent sei für Josef Hammer zum ewigen Licht geworden. Der Verstorbene wurde 1956 im Dezember geboren und starb auch im letzten Monat des Jahres, ergänzte der Geistliche. Der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst.

Am Friedhof wartete die Blaskapelle mit einem Choral. Die Feuerwehr, die Bergschützen und die Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur nahmen mit Abordnungen Abschied von Josef Hammer. Die Vereinsvertreter legten einen Kranz nieder oder stellten eine Blumenschale an das Grab. Die Messdiener trugen besonders Trauer, weil sie einen treuen Unterstützer verloren. Für die Gemeinde nahm stellvertretender Bürgermeister Michael Götz Abschied von Hammer.
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