Familie Ströhl errichtet Bildstock in Eigeninitiative neu
Marterl wieder an alter Stelle

In Vertretung des Schlicher Pfarrers Johannes Kiefmann erteilte Studiendirektor i. R. Lothar Kittelberger dem der Mutter Gottes gewidmeten und jetzt wieder hergerichteten Bildstock bei Ödgodlricht die kirchliche Segnung.

Ursprünglich war das Marterl mit einem Bildmotiv Mariens um 1850 errichtet worden, nachdem auf dem angrenzenden Acker ein Knecht beim Pflügen von seinen scheuenden Ochsen zu Tode geschleift worden war. Im Vorjahr wurde bei einem heftigen Sturm im August die neben dem Flurdenkmal stehende stattliche Birke entwurzelt, umgeworfen und dadurch auch das Marterl irreparabel zerstört.

Alle helfen mit

Familie Christian Ströhl aus Ödgodlricht errichtete nun an der gleichen Stelle - direkt und idyllisch am Teufelswanderweg gelegen - in Eigeninitiative und -arbeit einen neuen Bildstock. Ein neues Muttergottes-Bild wurde in Auftrag gegeben und von Michael Nutz aus Sorghof angefertigt.

Christian Ströhls Schwester Annemarie, in Wolfratshausen verheiratet, und ihre Familie stifteten einen Baum, der hinter dem Marterl gepflanzt wurde.

StD Kittelberger lobte die Initiative und den Idealismus der Familie Ströhl, die damit nicht nur Traditionsbewusstsein und familiären Zusammenhalt, sondern auch ihr gläubiges Vertrauen in die Mutter Gottes und ihre Fürsprache zum Ausdruck gebracht habe.

Die ganze Familie und auch Freunde waren zur Segnung gekommen und wurden von Christian Ströhl anschließend mit Kaffee und Kuchen bewirtet.
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