Feine Schmankerl aus dem Holzbackofen

Frisch aus dem Backofen können Brote und Brotkuchen im Nebenraum auskühlen. Archivbild: bir

Das Backofenfest ist einer, wenn nicht sogar der Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben in Hohenthan. Die 27. Auflage startet am Sonntag, 9. August, ab 14 Uhr. Regie führt wie immer der Heimatverein.

Eine traditionsreiche Geschichte hat das Hohenthaner Backofenfest. Unter dem Motto "Rund um den Holzbackofen" findet es zum 27. Mal statt. Bis vor zwei Jahren stieg es immer im Innenhof der früheren Brauerei Reuschl, wo auch der alte Backofen steht.

Doch nun bietet sich auch der neu renovierte Pfarrhof mit seiner besonderen Atmosphäre für solche Festlichkeiten bestens an. Auch das 27. Hohenthaner Backofenfest am Sonntag, 9. August, ab 14 Uhr geht unter der Regie des Heimatvereins Hohenthan über die Bühne. Bekannt ist das Hohenthaner Backofenfest vor allem auch durch seine kulinarischen Leckerbissen, die immer wieder viele Besucher aus nah und fern anziehen. Auf jeden Fall kann man sich mit vielerlei Gaumenfreuden verwöhnen lassen. Reißenden Absatz wird unter anderem wohl wieder das ofenfrische Bauernbrot finden, das nach alter Rezeptur der heimischen Bäckerei Seer hergestellt wird.

Käse- und Schmierkuchen

Im Holzbackofen werden auch wieder die begehrten Käse-, Schmier- und Brotkuchen, mit oder ohne Zucker, gebacken. Am besten schmecken sie, wenn sie an Ort und Stelle verzehrt werden. Auch andere nicht alltägliche Köstlichkeiten wie etwa Dotsch mit "Schwammabröih" dürften großen Anklang finden. Natürlich gibt es auch Steaks und Bratwürste vom Grill sowie Butterbrote, Käse und Brezen oder Fisch- und Lachssemmeln.

Ab 17 Uhr werden zudem noch knusprige Schweinshaxn angeboten. Zum Ausschank kommen die süffigen Biere der Schloßbrauerei Reuth. Auch für die Kinder ist für Abwechslung gesorgt. Sie können sich in einer Hüpfburg austoben.

Als vor 27 Jahren der alte Backofen im Garten der ehemaligen Brauerei Reuschl abgerissen werden sollte, hatte sich der Heimatverein Hohenthan unter seinem damaligen Vorsitzenden Klaus Schuster vehement für den Erhalt dieses alten Backsteinbaus eingesetzt. Eineinhalb Jahre dauerten die Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten, die von den Mitgliedern des Heimatvereins in Eigenleistung erbracht wurden.

Drei Mal wird der Backofen von den beiden Bäckermeistern Seer vorgeheizt. Wenn die Glut nach rund einer Stunde etwa 250 Grad heiß ist, kann das Brot "geschossen" werden. 30 Laibe werden dabei jedes Mal in den Backofen geschoben.

Nach einer Stunde fertig

Nach einer knappen Stunde ist das duftende Bauernbrot schließlich kross gebacken. Im Nebenraum hat es Zeit, auf Holzbrettern in Regalen auszukühlen. Das gleiche geschieht auch mit den Brot- und Käsekuchen, die allerdings nur knapp eine Viertelstunde im Backofen verweilen müssen, bis sie fertig sind.
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