Festerlöse fließen in neue Ausrüstung

Der "Kirwa-Dance" der Griesbacher Feuerwehr im vergangenen Herbst hat voll eingeschlagen - und das schlug auch finanziell kräftig zu Buche, wie Kassier Gerhard Hecht jetzt in der Jahreshauptversammlung berichtete.

Weil nach dem Abzug aller Ausgaben ein ordentliches Plus übrig geblieben war, fiel der Beschluss, dieses Geld und weitere Mittel für Neuanschaffungen zu verwenden. Bei einer Befragung haben sich dann 80 Prozent der Kameraden für eine Verbesserung der Schutzkleidung ausgesprochen. Nun sollen für die Aktiven Stiefel und Handschuhe im Wert von insgesamt 3500 Euro angeschafft werden.

"Spitzenleistung"

Vorsitzender Adalbert Sporrer hieß eingangs zahlreiche Mitglieder in der Vereinsgaststätte Rubenbauer willkommen. In seinem Rückblick erinnerte er unter anderem an die "Schupfen-Disco" und das Johannisfeuer. Ein besonderer Höhepunkt im Kalender sei natürlich der "Kirwa-Dance" gewesen. Sporrer dankte allen Helfern für ihren Einsatz, allen voran den jungen Mitgliedern, die tolle Ideen gehabt und auch umgesetzt hätten. "Es hat alles geklappt, Hut ab!" Auch der Pizza-Service und der Heimfahrservice seien sehr gut angenommen worden. Als "Spitzenleistung" bezeichnete er die Erstellung eines Werbefilms, der sogar im Kino zu sehen war.

Dreitägige Feier

In seinem Ausblick betonte der Vorsitzende, dass die 140-Jahrfeier heuer in der Halle von Georg Rubenbauer gefeiert wird. Zum Auftakt sei ein "Bayerischer Abend" mit Blasmusik geplant, am nächsten Tag werde eine Schlagerparty folgen. Zum Festausklang am dritten Tag seien ein Gottesdienst, ein Frühschoppen sowie am Nachmittag Kaffee und Kuchen vorgesehen. Weiter verwies Sporrer auf das Maibaumaufstellen und einen erneuten "Kirwa-Dance" zu Martini. Kassier Gerhard Hecht informierte, dass dank mehrerer Veranstaltungen ein "schöner Gewinn" erwirtschaftet worden sei. Einen Dank richtete er an alle Spender.

Bürgermeister Josef Schmidkonz bedankte sich für die Leistungen der Aktiven und zeigte sich erfreut über die guten Ideen der Nachwuchsbrandschützer. Die geplante Anschaffung von neuen Ausrüstungsgegenständen sei ohne erfolgreiche Feste nicht möglich. Über einen Zuschuss von der Gemeinde müsse der Gemeinderat entscheiden. "Ihr seid eine tüchtige Truppe", lobte Schmidkonz und wünschte sich, dass es künftig gelingt, noch mehr Jugendliche an die Wehr zu binden.

"Bin einer von euch"

Zum Einführung des Digitalfunks teilte der Bürgermeister mit, dass inzwischen der Gerätetyp festgelegt worden sei. Auch eine Zuschusszusage liege bereits vor. Nun müsse die Technik abgerufen und eingebaut werden - dafür sei aber nur eine Firma in der Oberpfalz zugelassen. Die Kosten für den Einbau müsse die Gemeinde tragen. Pfarrer Dr. Charles Ifemeje war als Mitglied ebenfalls in Uniform gekommen. "Ich bin einer von euch, liebe Kameraden", sagte der Geistliche. Er dankte dem Vorstand für die zeitintensive Arbeit und bot an, anlässlich des 140-jährigen Bestehens eine Kollekte durchzuführen. "Ihr tut ja auch was für die Kirche." Sein besonderer Dank galt den Geehrten (siehe Kasten), die die Wehr seit langem unterstützten. Abschließend wünschte Dr. Charles Ifemeje Gottes Segen und weiterhin unfallfreie Einsätze. "Macht weiter so! Eure Arbeit beschränkt sich nicht nur aufs Löschen, sie trägt auch das Leben in der Pfarrgemeinde mit." (Weiterer Bericht folgt)
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