Feuer im Ersten Bayerischen Schulmuseum
Haarscharf an der Katastrophe vorbei

Bild: rlö
Sulzbach-Rosenberg. (rlö) Haarscharf an der Katastrophe vorbei: Am Donnerstagabend hatte vermutlich ein technischer Defekt einen Ölofen im Ausstellungsraum des Ersten Bayerischen Schulmuseums in Brand gesteckt. Mitarbeiterinnen kamen wegen einer Veranstaltung gerade noch rechtzeitig. Doch die Museumsleitung rechnet mit Schäden im fünfstelligen Euro-Bereich.

Die kurz nach 18 Uhr wegen eines Ölofenbrandes alarmierte Rosenberger Feuerwehr hatte die Lage schnell im Griff. Einsatzkräfte drangen mit schwerem Atemschutz durchs verqualmte Treppenhaus zur Brandstelle im Obergeschoss vor und brachten das Feuer zum Erlöschen. Sie schafften den total zerstörten Ofen ins Freie. Die Restarbeiten beschränkten sich darauf, das Gebäude mit Belüftern vom Qualm zu befreien.

Das Feuer hatte im Ausstellungsraum "Lehrer-Laufbahnen" einen Teil des Fußbodens und der Deckenbeleuchtung zerstört. Der ölige Brandruß breitete sich jedoch auch in den Handarbeits-Ausstellungsraum und im gesamten Treppenhaus aus.

Die teilweise einmaligen Ausstellungsobjekte wurden dadurch stark verschmutzt, alle Decken und Wände in den betroffenen Räumen müssen renoviert werden. Der Leiter des Schulmuseums, Rektor Herbert Übelacker, rechnet nach einer ersten Bestandsaufnahme mit Schäden in fünfstelliger Euro-Höhe. Am Freitag verschafften sich auch Bürgermeister Michael Göth und Hauptamtsleiter Hans Gebhardt einen Überblick über die Lage.
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