Feuerwehr Rosenberg nach Gewitter im Dauereinsatz
Die trübe Brühe ist beseitigt

Mit vereinten Kräften rückten Feuerwehr und Schwimmmeister dem verschmutzten Nichtschwimmerbecken zuleibe. Bild: hfz
Sulzbach-Rosenberg. (ge) Das hat sich rentiert: 18 Mal musste die Rosenberger Feuerwehr am Sonntag ausrücken, um die Auswirkungen des nächtlichen Gewitters zu beseitigen.

Am schwersten traf es diesmal wohl das Waldbad: Schlamm lief ins Nichtschwimmer- und Planschbecken, eine trübe Brühe präsentierte sich am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr den Feuerwehrleuten. Mit zwei Tragkraftspritzen und einer sogenannten Chiemsee-Pumpe rückten sie den Fluten zuleibe. Gegen 13 Uhr waren die Becken leergepumpt, allein das Nichtschwimmerbecken fasst rund 600 Kubikmeter. Die Schwimmmeister gingen sofort an die Arbeit, reinigten und befüllten die Becken wieder, was schon mal zwölf Stunden in Anspruch nahm. Jetzt werden die sauberen Bassins beheizt, ab heute sind sie voll funktionsfähig, der Betrieb geht weiter.

Ansonsten kam es wegen des starken Gewitterregens mit etwa 60 Litern pro Quadratmeter zu einer Menge anderer Einsätze: Die Unterführungen in Erzhausstraße, Lohe und Industriestraße liefen wieder voll, Autos blieben stecken.

Auch bei vielen Privathäusern musste die Feuerwehr Keller auspumpen, ebenso in der Jahnschule. Und am Ende traf es sie sogar selbst: Das Rosenberger Feuerwehrhaus meldete "Land unter".
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