Feuerwehren verhindern Großfeuer
Drei Schuppen brennen aus

Rund 100 Feuerwehrleute waren gestern kurz nach 17 Uhr am Ortseingang von Pertolzhofen im Einsatz. Die drei Schuppen am Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg brannten völlig aus. Das vermietete Wohnhaus konnte vor den Flammen gerettet werden. Bild: Portner
Niedermurach/Pertolzhofen. (ptr) Rund 100 Aktive aus 7 Feuerwehren verhinderten gestern Abend einen Großbrand in Pertolzhofen. Die Flammen richteten vermutlich "nur" einen Schaden in Höhe von 50.000 Euro an. Verletzt wurde niemand. Die Kripo Amberg nahm die Ermittlungen auf. Als die 47-jährige Mieterin aus dem Fenster schaute, sah sie Rauch in die Höhe steigen. Sofort lief sie mit ihrem Sohn aus dem Haus. Die großflächige Alarmierung der Feuerwehren ging um 16.48 Uhr raus.

Die Aktiven aus Pertolzhofen, Niedermurach, Teunz, Oberviechtach, Dieterskirchen und Zangenstein waren schnell zur Stelle und hatten vor allem mit starken Qualm zu kämpfen. Atemschutzträger kletterten auf Leitern bis zu einem überdachten Freisitz am Einfamilienwohnhaus. Die Feuerwehr aus Neunburg vorm Wald übernahm mit der Drehleiter von oben. Während die drei Schuppen und Holzverschläge über den Garagen stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Haus verhindert werden.

Die Polizei ging bei ihren ersten Ermittlungen von einem technischen Defekt an einem abgestellten Traktor aus, sowie von einer Schadenshöhe von vermutlich 50.000 Euro. Später traf dann auch die Kripo aus Amberg am Brandherd ein. Das zahlreich aufgeschichtete Brennholz und die Traktorreifen begünstigten die starke Rauchentwicklung.

Neben den Kommandanten waren auch Kreisbrandrat Robert Heinfling und Kreisbrandinspektor Manfred Pohl vor Ort. Für Pohl, der am 28. April aus dem Dienst ausscheidet, wird dies wohl der letzte Einsatz gewesen sein. Er freute sich über den glimpflichen Ausgang und lobte die Professionalität der Helfer. Die zwei Rettungsfahrzeuge wurden nicht benötigt.
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