Feuerwehrler packen bei Bau des neuen Gerätehauses kräftig mit an
Enorme Eigenleistung

Großkonreuth. (wg) Die Feuerwehr Großkonreuth hat allen Grund zum Feiern. Mit viel Eigeninitiative haben die Brandschützer ein neues Gerätehaus errichtet. 319 000 Euro wurden für den Neubau veranschlagt. Der Neubau des Feuerwehrhauses wurde nach einem Wasser- und Ölschaden am alten Gerätehaus notwendig. Ausgelöst durch einen Wasserrohrbruch der örtlichen Hauptwasserleitung wurde das Kellergeschoss überschwemmt. Nach einem anfänglichen Sanierungsversuch stellte sich ein wirtschaftlicher Totalschaden heraus.

Mit Geldern der Versicherungssumme (57 000 Euro), mit Zuschüssen von Gemeinde (20 000 Euro) und Regierung (46 000 Euro), zahlreichen Spenden, Feuerwehr- Eigenkapital und eben viel Eigeninitiative wurde die Baufinanzierung schließlich gestemmt. Baubeginn für den Neubau war am 5. August 2013. Seitdem wurden von den Brandschützern 6500 Stunden an Eigenleistung erbracht. "Alles wurde komplett in Eigenleistung erstellt, so dass nur die Materialkosten anfallen." Die Bauleitung hatte Vorsitzender Walter Frank zusammen mit der Firma Bäuml übernommen.

Entstanden ist ein modernes Feuerwehrhaus, das nach den neuesten energetischen Erkenntnissen errichtet wurde. Auf 350 Quadratmetern - verteilt auf zwei Stockwerke - sind die Fahrzeughalle, eine Teeküche, ein Schulungsraum, sanitäre Anlagen, ein Büro, ein Jugendraum, der Technikraum und ein Lagerraum entstanden. Die obere Etage ist barrierefrei zu erreichen.

Allen Räume sind mit Fußbodenheizung ausgestattet. Geheizt wird mit Fernwärme, die die Wehr von der Hackschnitzelheizung der Schule geliefert bekommt. Die große Terrasse aus Holz (mit Fluchttreppe) ist ein besonderer Blickfang. Vor dem Feuerwehrhaus steht ein großer Felsbrocken, den ein Brandschützer ziert.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.