Finale der Kirwasaison in der Gemeinde Freudenberg - Musik: "D'Quertreiber", "D'Spalter", ...
Jetzt geht's rund im Oberland

Wenn die Felder abgeerntet sind und der Wind über die Stoppelfelder weht, ist es Zeit für die Oberland Kirwa auf der Wiese neben dem Lenzenweiher in Schleißdorf. Damit wird in der Gemeinde Freudenberg auch das Ende der Kirwasaison 2015 eingeläutet.

Heuer steigt die Kirwa am Wochenende von 10. bis 12. Oktober und versetzt Hain-stetten, Witzlricht, Schleißdorf, Ellersdorf und Bärnmühle - also das gesamte Oberland - in den Ausnahmezustand. Zünftige Musik, ein aufwendiges Rahmenprogramm und beste Verköstigung werden auch die 38. Auflage der Oberland-Kirwa prägen.

Messe im Zelt

Am Samstag, 10. Oktober, steht erst einmal ein schwerer Arbeitseinsatz für die Kirwaburschen mit dem Einholen des Kirwabaums an. Vor dem Aufstellen des Kirwawahrzeichens wird dieses teilweise entrindet und mit Kränzen und Girlanden geschmückt.

Um 13.30 Uhr ist geballte Muskelkraft gefragt, wenn die Kirwaburschen den Baum mit Hilfe von Goißn unter der Anleitung von Altkirwabursch Andreas Obermeier in die Senkrechte hieven. Den Kirwabaum spendiert heuer Alfons Bierler aus Mertenberg. Ab 20 Uhr sorgen dann "D'Quertreiber" musikalisch für beste Kirwastimmung im beheizten Festzelt.

Nach einer durchfeierten Nacht wird um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, den der Wutschdorfer Pfarrer Norbert Götz im geschmückten Festzelt zelebriert, gebührend in den Kirwasonntag gestartet. Die musikalische Gestaltung der Messe übernimmt Familie Ritz.

Nach der Messe spielen "D'Spalter" zum Frühschoppen auf. Vor dem Baumaustanzen (14.30 Uhr auf der Festwiese) treffen sich die Kirwaburschen und -moidln im Gasthaus Haas. Begleitet von den Musikgruppen "Royal" und "D'Spalter" marschieren die Kirwapaare - angeführt vom Kirwachef Christian Obermeier - zum Baumaustanzen. Dabei werden selbst gedichtete Gstanzln über die Dorfbewohner und benachbarte Kirwagemeinschaften aber auch altüberlieferte Gstanzln gesungen. Gerade zum Austanzen werden wieder zahlreiche Fußgruppen aus den angrenzenden Ortschaften zur höchstgelegenen Kirwa im Landkreis strömen. Die Kapelle "Royal" sorgt nach dem Baumaustanzen bis in die späten Abendstunden musikalisch für beste Unterhaltung im Festzelt.

Fisch, Kraut und Käs'

Der Sonntagnachmittag lockt mit einem üppigen Kuchenbuffet. Außerdem werden die Kirwabesucher alle drei Tage mit zahlreichen Schmankerln verwöhnt: Bratwürste, Steak, Pfälzer mit Kraut, Fischsemmeln, Lachssemmeln, Obatzter, Zwiebelkuchen, etc..

Zum Kirwa-Ausklang am Montag, 12. Oktober, geht es im Festzelt noch einmal richtig rund, wenn ab 20 Uhr die Band "Rundumadum" den Kirwabesuchern musikalisch einheizt. Um ca. 22.30 Uhr folgt mit der Kirwabaumversteigerung der letzte Höhepunkt der 38. Auflage der Kirwa im Oberland.
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