Finanzielle Schieflage der "MS Astor"
Aus aller Welt

Bremen.(dpa) Die Schiffsgesellschaft des Kreuzfahrtschiffes MS Astor hat beim Amtsgericht Bremen Insolvenz beantragt. Das Gericht werde einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen, sagte ein Sprecher der "Premicon Hochseekreuzfahrt GmbH & Co. KG MS Astor" am Freitag. Wer die Aufgabe übernehmen werde, stehe noch nicht fest.

"Die bereits angelaufenen Restrukturierungsmaßnahmen werden innerhalb des Verfahrens fortgesetzt, auch der laufende Schiffsbetrieb ist gesichert", sagte der von den Banken und der Geschäftsleitung der Premicon AG eingesetzte Generalbevollmächtigte Sven Lundehn. Die Gründe für die Zahlungsunfähigkeit lägen in der Umstellung der Vermarktungswege in den letzten Jahren. Dadurch sei die MS Astor aktuell unzureichend ausgelastet.

Marine-Boot in Indien gesunken

Neu Delhi.(dpa) Ein indisches Marine-Boot mit 29 Mann an Bord ist vor der Küste des Subkontinents gesunken. Ein Seemann sei gestorben, vier Männer werden vermisst, sagte ein Marinesprecher am Freitag. 24 Männer seien gerettet worden. Der Unfall - wahrscheinlich ein plötzlicher Wassereinbruch im Maschinenraum - habe sich am Donnerstag bei einer Übung südlich des Seehafens Vishakhapatnam ereignet.

FBI fasst Betreiber von Drogenportal

San Francisco.(dpa) Die US-Bundespolizeibehörde FBI hat den mutmaßlichen Betreiber der Internet-Drogenplattform Silk Road 2.0 in San Francisco festgenommen. Wie das FBI am Donnerstag mitteilte, handelt es sich bei dem Mann um einen Programmierer (26). Ihm droht wegen Drogenhandels, Hacking und Geldwäsche eine lange Haftstrafe.

Auf dem Portal, das rund 150 000 Nutzer hatte, konnten Drogen, aber auch illegale Dienstleistungen gekauft werden. Die Bezahlung erfolgte in der anonymen, digitalen Währung Bitcoin. Laut Ermittler brachte Silk Road 2.0 dem 26-Jährigen im Monat 320 000 Euro ein.
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