Finanzminister Markus Söder schaltet «Bayernportal» frei
«Rathaus rund um die Uhr»

So sieht das "Baernportal" im Internet aus. Bild: dpa
München. (dpa/lby) Wenn es nach Finanzminister Markus Söder (CSU) geht, müssen die Bayern künftig für Behördengänge nur noch ganz selten das Haus verlassen. Am heutigen Mittwoch schaltete Söder, der sich passend zum Anlass «CIO» (Chief Information Officer) des Freistaates nannte, das «Bayernportal» im Internet frei. Unter www.freistaat.bayern soll es künftig den zentralen Zugang zu Verwaltungsleistungen in Bayern geben - von der Auto-Anmeldung bis hin zu Informationen zum Hochwasserschutz.

«Eine Art digitaler Lotse für alles, was weiß-blaue Verwaltung betrifft», sagte Söder, der versprach, das Portal sei so gut gesichert wie möglich. «Alles, was drinsteht, ist sicher.» Wenn man heute seine Bankgeschäfte online erledige, «dann kann man auch solche Dinge wie eine KFZ-Anmeldung einstellen». Das Ziel: «Ein Rathaus rund um die Uhr.» Alle Anwendungen kann allerdings nur nutzen, wer schon einen neuen Personalausweis mit Chip besitzt und sich damit im Portal identifizieren kann. Wer den nicht hat, dem bleibt nach Angaben Söders erstmal nur «die Light-Version».

Rund 300 bayerische Kommunen sind den Angaben zufolge derzeit schon an das Portal angeschlossen, weitere sollen folgen. Mehr als zwei Millionen Euro im Jahr kostet das Portal. Söder erwartet dadurch aber in Zukunft «Einsparungen von einer Milliarde bei der Wirtschaft».
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