Fingierte Unfälle: Im Zweifel einen Sachverständigen einschalten
"Autobumser" werden immer dreister

Auto-Versicherungsbetrüger werden immer dreister. So halten die sogenannten "Autobumser" bei ihren fingierten Unfällen gezielt nach Alleinfahrern Ausschau. Der Grund: Wer alleine im Auto unterwegs ist, der lässt sich leichter beeinflussen.

Laut der Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e.V. reden die Betrüger so lange auf ihr verunsichertes Opfer ein, bis es seine "Unfallschuld" anerkennt oder sogar eine Abschlagzahlung leistet.

Ein mögliches Szenario: Die Betrüger bremsen etwa abrupt vor einem Zebrastreifen oder einer Ampel, die gerade von Gelb auf Rot umschaltet. Der nachfolgende Autofahrer hat praktisch keine Chance: Es kommt zur Kollision. Und die "Autobumser" reiben sich die Hände. Denn in der Regel gilt der Grundsatz: "Wer auffährt, hat Schuld".

Wie können sich ahnungslose Autofahrer vor diesen Betrügern schützen? "Wichtig ist vor allem, dass die Autofahrer sich auch in Stress-Situationen zu nichts drängen lassen. Im Zweifel sollten immer die Polizei und auch ein Sachverständiger eingeschaltet werden", raten die Kfz-Versicherer. (mid)
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