Fleißigere Wehren im Osten

"Die meisten Gruppen bei Prüfungen stellen die östlichen Feuerwehren." Diese Feststellung traf Kreisbrandmeister Markus Kindl bei der Prüfung "Basismodul Block 5" in Eslarn.

Die praktische Prüfung legten drei Freuen und neun Männer aus Moosbach, Etzgersrieth und Eslarn ab. Das Basismodul ist die Grundausbildung für jede Feuerwehrfrau und jeden Feuerwehrmann und besteht aus fünf Blöcken. Block 5 befasst sich mit dem Bereich "technische Hilfeleistung" und den richtigen Einsatz verschiedener Geräte.

Zwei Jahre geübt

"Zur Vertiefung der gelernten Inhalte schließt ein zweijähriges Übungsprogramm an, erst danach sind alle Teilnehmer fertig ausgebildete Truppführer", erläuterte Lehrgangsleiter Kreisbrandmeister (KBM) Markus Kindl. Zur Vorbereitung der Prüfung trafen sich die Teilnehmer aus Moosbach, Etzgersrieth und Eslarn an fünf Tagen zu insgesamt 16 Unterrichtsstunden und am Dienstag zur praktischen Prüfung.

Geprüft wurde das Können in den Bereichen Erstversorgung von Verletzten, Einsatz der Tauchpumpe und Verwendung der Krankentrage sowie der richtige Aufbau eines Flutlichtstrahlers und das alles im Schutzanzug. Die zehn Ausbilder aus den Feuerwehren Vohenstrauß, Eslarn, Waidhaus und Wittschau-Preppach haben gute Vorarbeit geleistet.

Lehrgangsleiter Kindl von der Feuerwehr Oberlind bescheinigte mit den Prüfern Kreisbrandmeister Thomas Kleber aus Eslarn, Anton Schwägerl und Thomas Beierl aus Vohenstrauß allen zwölf Teilnehmern einen guten Ausbildungsstand. "In den vergangenen Monaten fanden 36 Lehrgänge statt, dabei zeigte sich, dass besonders der Feuerwehrbereich Ost gut aufgestellt ist."

Die Prüfung im Schutzanzug legten ab: Alisa Kaiser, Anna Hierold, Sebastian Putzer (alle Feuerwehr Moosbach), Michael Steinhilber und Franz Hammerl (Feuerwehr Etzgersrieth), Carina Brenner, Mathias Rupprecht, Michael Wagner, Fabian Balk, Nico Drechsel, Patrick Eder und Florian Wazl (Feuerwehr Eslarn). Besonders stellte Kleber die gute Jugendarbeit im Altlandkreis hervor. In den vergangenen Monaten zeigte sich im Vergleich zu den Feuerwehrbereichen Ost und West ein deutliches Gefälle hinsichtlich Teilnahme. "Die meisten Gruppen kommen eindeutig aus den östlichen Feuerwehren."

Als Ziel nannte Kindl im kommenden Jahr die Einführung einer Abschlussprüfung zum Truppführer. "Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor uns." Angeboten werden soll in Eslarn ein separater Lehrgang für Erste Hilfe. Ein Dank kam im Beisein von Jugendwart Christian Wild und einiger Ausbilder vom zweiten Kommandanten Jürgen Merold aus Eslarn: "Ihr seid eine schlagkräftige Truppe und die Zukunft der Feuerwehren."

Zum Dank eine Brotzeit

Besonders erfreut war Bürgermeister Reiner Gäbl über die Aussage, dass die Feuerwehr besonders im Osten gut aufgestellt sei und dass sich viele Jugendliche den Aufgaben der Feuerwehr stellen und ihre Freizeit opfern. Im Anschluss wurden alle von der Gemeinde und der Feuerwehr zu einer Brotzeit eingeladen.
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