Fliegerbombe: 1800 Menschen evakuiert
Bayernreport

Regensburg.(nt/az) Wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe haben am Dienstagabend in Regensburg rund 1800 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Betroffen waren zahlreiche Wohnhäuser entlang der Straubinger Straße, An der Irler Höhe, Ostheim, Liebigstraße und Hoher-Kreuz-Weg. Auch eine Evakuierung im Bereich der Guerickestraße wurde geprüft. Nach Angaben der Polizei war die Bombe am Nachmittag gegen 15.45 Uhr bei Bauarbeiten an den Bahnanlagen im Ostenviertel entdeckt worden. Der Fundort wurde in einem Umkreis von rund 500 Metern abgeriegelt. Auch der Bahnverkehr war betroffen. Die Entschärfung war noch für den späten Abend geplant. Dazu rückte ein Kampfmittel-Räumkommando aus Mittelfranken an. Als Zufluchtsort für die Evakuierten wurde die Donau-Arena zur Verfügung gestellt.

Rückschlag für Wetterdienst

München/Schwandorf. (ptr) Die Ostwind Project GmbH geht als Sieger aus der Berufungsverhandlung am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) hervor. Das Urteil der mündlichen Verhandlung vom 16. September 2015 traf gestern beim Landratsamt Schwandorf ein. Die Behörde hatte den Bauplan für die Windkraftanlage Niesaß im Hinblick auf die Belange des Deutschen Wetterdienstes abgelehnt, der 11,5 Kilometer vom geplanten Standort eine Wetterradarstation betreibt.

Der VGH bezeichnet nun die Begründung der Ablehnung "als nicht hinreichend" und verpflichtet das Landratsamt, einen neuen Bescheid zu erlassen. Das "komplexe Urteil" mit allen Erläuterungen wird den Parteien aber erst in einigen Wochen zugestellt. Das Landratsamt kann danach das gesamte "Prüfungsprogramm" des Bauvorhabens nochmals aufrollen - auch eine Revision ist zugelassen.

Bayern-Ei: Weitere Ermittlungen

Regensburg. (nt/az) Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat ihre Ermittlungen im Fall Bayern-Ei ausgeweitet. Wie die Behörde auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung und der BR-Politikmagazine "Kontrovers" und "report München" bestätigte, gibt es mittlerweile neben Firmeninhaber Stefan Pohlmann weitere Beschuldigte. Um welche Personen oder Unternehmen es sich handelte, sagte die Staatsanwaltschaft nicht. Die Behörde hält es sich explizit offen, auch gegen Mitarbeiter bayerischer Behörden zu ermitteln.

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