Flüchtlingsfrage: Regierung uneins

Flüchtlingsfrage: Regierung uneins Die Flüchtlingskrise in der Europäischen Union verschärft sich. Nachdem sich die Innenminister der EU-Länder nicht auf eine Quotenregelung einigen konnten, machen einige Staaten ihre Grenzen dicht. Andere wie Italien öffnen sie. Tschechien ist kein Zielland der Flüchtlinge, aber es grenzt an Deutschland, wohin viele Migranten wollen. In einem sind sich Regierung und Opposition trotz vieler offener Fragen einig: die Zuteilung von Quoten für Flüchtlinge unter allen 28 E
Die Flüchtlingskrise in der Europäischen Union verschärft sich. Nachdem sich die Innenminister der EU-Länder nicht auf eine Quotenregelung einigen konnten, machen einige Staaten ihre Grenzen dicht. Andere wie Italien öffnen sie. Tschechien ist kein Zielland der Flüchtlinge, aber es grenzt an Deutschland, wohin viele Migranten wollen. In einem sind sich Regierung und Opposition trotz vieler offener Fragen einig: die Zuteilung von Quoten für Flüchtlinge unter allen 28 EU-Staaten abzulehnen. 2014 erlaubten die tschechischen Behörden nur rund 400 Flüchtlingen den Aufenthalt. Nur eine Partei in der Regierungskoalition hält das für zu wenig: die Christdemokraten. Deren Vorsitzender Pavel Belobrádek verkündete: Man könne über 1000 Flüchtlinge aufnehmen - allerdings nur, wenn man sie selbst aussuchen dürfe.

Skoda liefert Busse nach Budapest

Skoda Electric und die polnische Firma Solaris liefern zwölf neue Oberleitungsbusse im Wert von über 70 Millionen Kronen (2,55 Millionen Euro) nach Budapest. Die ungarische Hauptstadt hatte bereits im vergangenen Jahr 24 neue O-Busse bestellt. Wie der Handelsdirektor der Gruppe Skoda Transportation, Zdenek Majer , bekanntgab, betrifft die aktuelle Lieferung sechs Busse mit einer Länge von 12 Metern und sechs mit einer Länge von 18 Metern. Wie Geschäftsmanager Pavel Kuch , mitteilte, hat Budapest in den kommenden Jahren ein Vorkaufsrecht für weitere 72 O-Busse. Damit kann die Auftragshöhe auf bis zu 1,7 Milliarden Kronen (62 Millionen Euro) steigen.

Prag plant ein Spielhallen-Verbot

Die Prager Stadtkoalition plant ein Verbot von Spielhallen in der Stadt. Glücksspiel soll dann nur noch in wenigen Ausnahmen erlaubt werden, so zum Beispiel in Hotelkasinos. Dies teilte Oberbürgermeisterin Adriana Krnácová von der Partei Ano mit. Die Stadtverordnetenversammlung möchte im September über die neue Verordnung abstimmen lassen. Wann das Verbot in Kraft treten soll, ist noch nicht klar.

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