Flüchtlingsjunge Mohamed beigesetzt

Großer Andrang herrschte am Donnerstag auf dem Landschaftsfriedhof Gatow in Berlin. Hier wurde der getötete Flüchtlingsjunge Mohamed im islamischen Teil des Geländes beerdigt. Bild: dpa
Der ermordete Flüchtlingsjunge Mohamed (4) ist in Berlin beigesetzt worden. Rund 350 Trauernde versammelten sich am Donnerstagvormittag auf dem Landschaftsfriedhof Gatow im äußeren Westen der Hauptstadt. Zunächst wurde die Leiche des Vierjährigen, umhüllt von einem grünen Tuch, zu einem Gebetsstein getragen. Dort wurde das traditionelle Totengebet nach islamischem Ritus für ihn gehalten. Anschließend zogen die Menschen zu einem offenen Grab im muslimischen Teil des Friedhofs, wo der Junge beerdigt wurde.

Der Vierjährige war am 1. Oktober vom Gelände des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) entführt und einen Tag später im brandenburgischen Kaltenborn erdrosselt worden. Ein 32-jähriger Mann gestand die Tat. Er hat laut seinem Anwalt in der Vernehmung mittlerweile angegeben, das Kind mit Chloroform betäubt zu haben. Der Mann hat auch zugegeben, den seit Juli in Potsdam vermissten Elias (6) umgebracht zu haben.
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