Flugzeug-Abstürze: Schärfere Regeln in Großbritannien
Suche nach Ursache

Hilfskräfte haben einen Kran in Position gebracht. Er soll in Südengland helfen, die dort am Samstag bei einer Flugschau abgestürzte historische Militärmaschine zu bergen. Bild: dpa
Nach den Flugzeugabstürzen in Südengland und der Schweiz läuft die Ursachenforschung. Der Absturz von zwei Sportflugzeugen aus Baden-Württemberg und der Tod eines der Piloten bei einer Flugschau in der Schweizer Gemeinde Dittingen hat dort tiefe Betroffenheit ausgelöst. Derweil ging am Montag die Suche nach der Absturzursache weiter. Die beiden Maschinen vom Typ Ikarus C-42 waren am Sonntag während eines Flugmanövers kollidiert und abgestürzt. Ein Pilot konnte sich mit Hilfe des eingebauten Fallschirms seiner Maschine retten. Bis eindeutige Ergebnisse vorliegen, könnten Wochen vergehen, hieß es in Ermittlerkreisen. Unterdessen könnte nach dem Absturz der historischen Hawker Hunter auf eine viel befahrene Straße in der Nähe des südenglischen Brighton die Zahl der Todesopfer weiter steigen. Er wäre aber überrascht, wenn es mehr als 20 wären, sagte Steve Barry von der Polizei Sussex am Montag, bevor das ausgebrannte Wrack angehoben werden sollte. Die Polizei hatte zunächst sieben Tote bestätigt und ging am Sonntag von elf Menschen aus.

In Großbritannien gelten vorerst strengere Regeln für Schauflüge alter Maschinen. So dürfen historische Flugzeuge keine schwierigen Manöver mehr ausführen, sondern nur noch am Publikum vorbeifliegen, wie die zivile Luftfahrtbehörde mitteilte.
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