Formulierung "Brennpunkt für Körperverletzung" bezog sich nur auf ein Wochenende
Diskothek und Polizei haben gutes Verhältnis

Symbolbild.dpa
Tirschenreuth. (tr) Der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion (PI), Hermann Weiß betont, dass sich die Formulierung „Brennpunkt für Körperverletzungen“ im Polizeibericht ausschließlich auf die Vorfälle am 24. und 25. Januar bezogen hat. An diesem Wochenende wurden die Beamten zu zwei Fällen von Körperverletzung und einem Diebstahl vor, beziehungsweise in einer Tirschenreuther Diskothek gerufen.

Formulierung bezog sich nicht auf Diskothek

Mit der Formulierung sei nicht gemeint gewesen, dass die Diskothek selbst ein „Brennpunkt für Körperverletzungen“ ist. Inklusive der drei oben erwähnten Vorfälle verzeichnete die Polizeiinspektion seit September insgesamt acht Körperverletzungen, eine Sachbeschädigung und zwei Diebstähle. Meistens spielte dabei übermäßiger Alkoholkonsum eine Rolle. Ein Kandidat hatte über drei Promille im Blut.

Nachdem die Tirschenreuther Diskothek weit und breit die einzige Einrichtung dieser Art sei, sei klar, dass sich hier am Wochenende zahlreiche junge Menschen treffen. Und da käme es zwangsläufig auch immer wieder mal zu Reibereien. Ein Phänomen, dass es gäbe, solange es Diskotheken gibt.

Der Betreiber beschäftige einen professionellen Sicherheitsdienst, der gegenüber der Polizei sehr kooperativ agiere. „Wir haben ein gutes Verhältnis“, so Weiß. „Die halten schon mal einen Täter fest, bis wir da sind.“
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