Fortsetzung 2016

Im Redaktionsgespräch zeigte sich der Hauptorganisator des Medizintechnik-Kongresses, Professor Clemens Bulitta, höchst zufrieden mit den Ergebnissen und dem Verlauf des Wissenschaftstreffs. "Wir haben das Wechselspiel und den Transfer von Medizin und Technik gut geschafft", resümierte Bulitta.

Vor allem auch der klinische Teil sei ihm besonders wichtig gewesen, "weil die Anwender zu Wort kamen". So werde verhindert, dass "Ingenieure Lösungen entwickeln, für die es keine Probleme gibt". Das Alleinstellungsmerkmal seiner Tagung sei vor allem die Simultanübersetzung gewesen. Für den im Jahr 2010 in Weiden neu gegründeten Studiengang Medizintechnik sieht Bulitta - auch inspiriert durch diesen Kongress - eine weitere positive Entwicklung. "Die Medizintechnik hat extremes Zukunftspotenzial. Sie stellt einen riesigen Wachstumsmarkt dar."

Bulitta sieht Weiden gegenüber Erlangen "mit eigenem Profil innerhalb des Medical Valley der Metropolregion Nürnberg". "Das beste liegt noch vor uns", zeigte er sich überzeugt. Er wolle auch im nächsten Jahr einen Kongress einberufen. "Dann werden wir auch die Kostenträger mehr einbinden", kündigt Bulitta an. (sbü)
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