Fotos von Mädchen in Umkleidekabine
Aus der Region

Amberg. (nt/az) Die Polizei hat einen Mann ermittelt, der im Amberger Kurfürstenbad ein elfjähriges Mädchen in der Umkleidekabine fotografiert hat. Der Vorfall ereignete sich bereits am 9. Oktober um 20 Uhr, wurde von der Polizei aber erst am Montag veröffentlicht. Damals hatte die Schülerin bemerkt, dass von ihr in der versperrten Kabine Fotos geschossen wurden. Der Täter konnte zunächst unerkannt fliehen. Nach intensiven Ermittlungen hat die Polizei den Mann jetzt identifiziert. Der 58-Jährige bestreitet zwar die Vorwürfe, gilt aber nach wie vor als dringend tatverdächtig. Die Kripo hat bei dem Mann auch Datenträger sichergestellt, die noch ausgewertet werden müssen. Er wurde nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen des Vorfalls bzw. nach weiteren Opfern des 35-Jährigen, der der Polizei wegen anderer Delikte bereits bekannt ist.

Neues Kurhotel mit 60 Doppelzimmern

Neualbenreuth. (nt/az) Genau am 77. Geburtstag von Investor Alois Zimmermann wurde die Einweihung des Kurhotels Pyramide Sibyllenbad (Kreis Tirschenreuth) gefeiert. Noch ist es nicht endgültig fertiggestellt, aber wie es in den 60 Doppelzimmern einmal aussehen wird, konnten die Gäste in der zweiten Etage schon begutachten. Es ist nach Pyramide-Hotels in Bad Windsheim, Franzensbad mit Pyramide I und II sowie in Trencianske Teplice in der Slowakei das fünfte Hotel des Investors. Noch vor Weihnachten sollen die ersten Gäste kommen können.

Heute Urteil gegen Eizellen-Arzt

Hof/Bayreuth(dpa) Im Prozess gegen einen Reproduktions-Mediziner aus Bayreuth soll heute das Urteil fallen. Die Staatsanwaltschaft Hof wirft dem Mann vor, Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch Eizellen anderer Frauen eingesetzt zu haben. Diese Praxis ist in Deutschland verboten. Zudem soll er bei der Abrechnung von Leistungen betrogen und mehr als eine Million Euro Steuern hinterzogen haben.In den Plädoyers vor dem Landgericht in Hof hatte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von achteinhalb Jahren gefordert, zudem ein Berufsverbot von fünf Jahren. Die Verteidigung hält dreieinhalb Jahre Gefängnis für angemessen. Der Gynäkologe sitzt seit Anfang des Jahres in Untersuchungshaft, vor Gericht hatte er die Vorwürfe eingeräumt.

Anzeige nach Liebeserklärung

Weiden. (nt/az) Fatale Liebeserklärung: Ein 52-Jähriger aus Weiden griff zur Spraydose, um seiner Verflossenen den Hof zu machen. Auf Gegenliebe stieß seine Aktion zumindest bei der Polizei nicht. Mit roter Farbe sprühte er am Samstag den Vornamen seiner Ex-Freundin und den Wortlaut "ich liebe Dich sehr!" an die Wand eines Anwesens, in dem die Frau wohnt, berichtet die Polizei. Die Aktion blieb nicht unbeobachtet. Mehrere Zeugen riefen die Polizei. Als die anrückte, war der Sprayer zwar schon weg. Aufgrund "guter Zeugenhinweise" war er für die Gesetzeshüter jedoch so identifizierbar, dass sie Ermittlungen wegen Sachbeschädigung einleiteten. Der Schaden an der Fassade beträgt mindestens 2000 Euro.
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