Frau gesteht: Übergriffe durch Flüchtlinge hat es nie gegeben - Männer wieder frei
Vergewaltigung erfunden

Eine angebliche versuchte Vergewaltigung einer jungen Frau durch drei Flüchtlinge im oberbayerischen Holzkirchen war frei erfunden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, habe es schlicht keinen solchen Übergriff gegeben.

Zwei Wochen nach der mutmaßlichen Tat hatte sich durch eine Zeugenaussage herausgestellt, dass die 19-Jährige nicht sexuell missbraucht werden sollte. Die 18 Jahre alten Männer wurden aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Kripo ermittelt nun wegen Vortäuschens einer Straftat und Freiheitsberaubung gegen die junge Frau. Nach dem neuen Ermittlungsstand war die 19-Jährige in der Nacht zum 23. Juli mit einem der drei Afghanen am Bahnhof unterwegs. Der Mann hielt sie demnach an der Hand und begann in der Fußgängerunterführung damit, sie oberhalb der Kleidung zu streicheln. Als die Frau sich dagegen wehrte, habe er damit aufgehört, so die Polizei. Die beiden anderen Asylbewerber hatten mit dem Fall überhaupt nichts zu tun.

Mit dem neuen Sachverhalt konfrontiert, gestand die 19-Jährige, die versuchte Vergewaltigung erfunden zu haben. Vor zwei Wochen hatte sie noch gesagt, alle drei Männer hätten sie in der Unterführung vergewaltigen wollen. Gegen den Flüchtling wird jetzt nur noch wegen Beleidigung auf sexueller Basis ermittelt. Der Fall hatte in der Region für großes Aufsehen gesorgt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.