Frauen sowie Krieger- und Soldatenkameradschaften pilgern zum St.-Quirin-Fest
Brechend volle Kirchen

Seit vielen Jahren ist das St.-Quirin-Fest ein Anziehungspunkt. Auch heuer machten sich am Freitag und Samstag rund 1000 Pilger zu den Wallfahrtsgottesdiensten der Frauen sowie der Krieger- und Soldatenkameradschaften auf. Bei beiden Gottesdiensten war die Kirche voll besetzt.

Pfarrer Manfred Wundlechner begrüßte am Freitagabend Hunderte von Pilgerinnen zur Frauenwallfahrt der Zweigvereine des Katholischen Frauenbundes. Neben einigen Ehrengästen freute sich Wundlechner über den Besuch von etwa 40 Zweigvereinen. Hauptzelebrant, Regens Monsignore Martin Priller, zeigte sich nach dem Auftaktlied "Wer glaubt, ist nicht allein" beeindruckt von der vollbesetzten Wallfahrtskirche. Einige Frauen mussten sogar im Altarraum Platz nehmen. "In was für einer Welt leben wir überhaupt", fragte sich Priller. Er sprach über die Ehe. Vielleicht sei die Mehrheit in der Gesellschaft anders verteilt, als es die Medien darstellen. Für viele Menschen sei das Ich das Entscheidende und andere hätten das zu tolerieren, kritisiert er und fügte an: "Der christliche Glaube stellt nicht das Ich in das Zentrum, sondern Christus." Dabei forderte er: "Einer soll für den anderen, seinen Nächsten, da sein. Es gibt Menschen, die ihr Leben am Glauben festhalten, und es entsprechend gestalten." Musikalisch umrahmten den Gottesdienst Gabriele Haug an der Orgel und Wolfgang Mark mit der Trompete.

Angeführt von der "Störnsteiner Blasmusik" zogen am Samstagabend mehr als 20 Soldaten- und Reservistenkameradschaften und viele Ehrengäste nach einem Standkonzert auf dem Ilsenbacher Dorfplatz bei trockenem Wetter nach St. Quirin. Erst als die Gläubigen in der Kirche angekommen waren, ging ein kurzer Regenschauer nieder. Als Hauptzelebrant der Wallfahrt war kurzfristig Diakon Theo Margeth eingesprungen, nachdem Militärpfarrer Alexander Prosche von der Ostmarkkaserne Weiden vorzeitig nach Afghanistan abreisen musste.

Der Geistliche sprach das Zeugnis des Hauptmanns von Kafarnaums. Dabei bat er die Soldaten, keine Angst vor dem Geschwätz der anderen Leute zu haben. Nach dem Wallfahrtsgottesdienst, den die "Störnsteiner Blasmusik" sowie Gabriele Haug an der Orgel musikalisch umrahmten, ließen sich die Wallfahrer beim gemütlichen Teil im und vor dem Festzelt ein kühles Bier und Spezialitäten vom Grill schmecken.
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