Freibad geht in Winterschlaf

Viel Zeit und Arbeit investieren die Mitglieder des Fördervereins in ihr Freibad. Zu den Arbeiten vor dem Winter gehört auch die Pflege der Liegewiesen und freien Flächen. Bild: hfz

Bevor im Freibad auf "Winterbetrieb" umgestellt wird gibt es viel zu tun. Gerade die frostigen Tage am Grenzkamm können der Anlage zusetzen.

Will man im Frühjahr keine bösen Überraschungen erleben, müssen die Einwinterungsarbeiten bei einem Freibad sorgfältig durchgeführt werden. Der Frost ist ein gefährlicher Gegner gerade für manche Leitungen. Die eingebaute umlaufende und wasserführende Rohrleitung am Beckenrand, sorgt für Spannungsfreiheit, wenn sich im Becken eine dicke Eisschicht bildet.

Umfangreiche Aufräum- und Reparaturarbeiten beenden die Badesaison. Mit großer Sorgfalt sind alle, nicht frostsicher verlegten Wasserleitungen zu entleeren. Dazu gehören vor allem die Leitungen zu und in den Toiletten- und Duschanlagen. Die Wärmeträgermittel in den beiden Solaranlagen sind zu überprüfen und gegebenenfalls auf tiefere Minustemperaturen nachzufüllen. Mit viel Zeitaufwand ist die wertvolle Solaranlage, welche im Sommer für warmes Beckenwasser sorgt, zu entleeren.

"Immer wieder haben wir Probleme mit den Fliesen am Beckenkopf", berichtet Schwimmmeister Siegfried Walter. Während des Badebetriebes im Sommer können defekte Teile nur notdürftig repariert werden, um Schnittverletzungen zu vermeiden. Nachdem es keine Ersatzfliesen mehr gibt, müssen die schadhaften Bereich mit Beton ersetzen und farblich angeglichen werden. Bei den Arbeiten fiel auch ein neuer Estrichboden in den beiden Durchschreitebecken an. "Die Solarschläuche und die Dachabdeckung auf der Pergola beim Kinderplanschbecken wurden abgebaut und neue Schweißbahnen aufgezogen, weil die Dachhaut wasserdurchlässig war", berichtet Walter.

Große Sorge bereite das vor sieben Jahren angekaufte Holzspielgerät für die Kinder. Tragende Holzteile seien dermaßen angefault, dass sie ausgewechselt werden müssen. Hierzu laufen Verhandlungen mit der Herstellerfirma. An Materialkosten rechnet der Förderkreis mit rund 4000 Euro. Um das Spielgerät weiter betreiben zu können, ist die Maßnahme aber unbedingt notwendig.

Nach wie vor erbringt der Förderkreis Freibad Altglashütte mit Vorstand Engelbert Träger und der weiteren Vorstandschaft großartige Leistungen. Und die ehrenamtliche Mithilfe verlangten auch die letzten Arbeitseinsätze im Freibad. So wurde die Liegewiese gesäubert und eine Unmenge an Laub weggefahren um den Badegästen in der kommenden Saison wieder eine grüne Liegewiese anbieten zu können.
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