"Freiheit Deutschlands wird auch in Syrien verteidigt"
JU für Kampfeinsatz

Eine Kurdin bei einer Protestaktion am Donnerstag vor der CSU-Zentrale in München. Mehrere Jugendliche hatten das Gebäude besetzt. Bild: dpa
Der bayerische JU-Chef Hans Reichhart fordert einen Kampfeinsatz der Bundeswehr im Mittleren Osten gegen die Terrormiliz IS. "Wir können dem Vormarsch nicht mehr tatenlos mit ansehen", erklärte das CSU-Vorstandsmitglied am Donnerstag. "Die Bundeswehr muss in die Anti-IS-Allianz auch militärisch mit allen Konsequenzen eintreten", sagte Reichhart. "Ich halte es außerdem für erforderlich, zusammen mit unseren Partnern die IS auch am Boden zu bekämpfen." Nur so könne die Gruppe gestoppt werden. "Die Freiheit Deutschlands wird heute nicht mehr nur am Hindukusch, sondern auch in Syrien und im Nordirak verteidigt." Etwa 15 kurdische Jugendliche und deutsche Unterstützer drangen am Donnerstag zu einem Sitzstreik in die Münchner CSU-Zentrale ein. Nach eineinhalb Stunden verließen die Jugendlichen das Gebäude. Zuvor hatten sie mit CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer telefoniert. Am Abend gerieten in München demonstrierende Kurden mit Türken aneinander. Nach Angaben der Polizei hatte es Provokationen gegeben, als die Demonstranten durch eine Straße mit vorwiegend türkischen Geschäften zogen. (Seite 2)
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