Fünf Jahre Haft im Fall Khaled

Im Dresdner Prozess um den Tod des 20-jährigen Asylbewerbers Khaled ist der Angeklagte zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Dresden sprach den 27-Jährigen am Freitag wegen Totschlags schuldig. Der Beschuldigte, der wie das Opfer aus Eritrea stammt, hatte im Januar dieses Jahres nach einem Streit auf Khaled eingestochen. Die Verteidiger hatten Freispruch gefordert und dies mit Notwehr begründet. Der Fall hatte zunächst als mögliche Tat von Rechtsextremisten Aufsehen erregt, ehe er sich als tödlicher Streit unter Landsleuten aufklärte.
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