Für die "harten Hunde"

Als Sieger gingen Ralf Wawarka, Lorenz Eiber und Uwe Hochhaus aus dem Maßkrug-Stemmen beim SV Pfrentsch hervor. Bild: fjo

Starke Männer - und eine Frau - traten in Pfrentsch zu einer ureigenen Disziplin an: dem Masskrugstemmen. Schnell trennte sich die Spreu vom Weizen. Die Stärksten hielten den Arm über sieben Minuten gestreckt. Wer freilich dachte, Bier sei in den Krügen, der täuschte sich.

Über stolze sieben Minuten lang lieferten sich Ralf Waworka und Lorenz Eiber ein kräfteraubendes Duell. Längst war die große Konkurrenz eingeknickt, doch der zum Greifen nahe Sieg holte die letzten Reserven aus beider Körpern.

Erleichtert ließ auch Waworka sofort seinen Masskrug sinken, als der verbliebene Gegner Eiber endlich nach 6 Minuten und 52 Sekunden aufgab. Lederhosen und Trachtenkaro gaben dem Wettbewerb im weiten Rund des Sportheims eine bunte Umrahmung. Als außergewöhnliche Neuerung lockte der "Bayerische Abend" des Sportvereins viele Gäste.

Tschechische Freunde

Die Organisatoren konnten nicht nur auf das Kommen tschechischer Freunde zählen. Eine große Freude bereitete dem Verein genauso das Wohlwollen der Fußballer des TuS Hirschau. Zwar holten diese am Nachmittag mit einem 3:0-Sieg alle Punkte, doch nahm die Mannschaft im Anschluss geschlossen an der geselligen Veranstaltung teil.

Gleiches galt für den Schiedsrichter aus Schwandorf, der sich dafür über den Sieg mit dem Preis von einem Kasten Bier beim Masskrug-Stemmen freuen konnte. Publikum aus dem Waidhauser Ortsteil hätte es um die Markträte Ewald Zetzl und Georg Kleber ruhig noch ein wenig mehr sein dürfen. Andererseits vertrat Festleiter Anton Portner mit Ehefrau Marion den Nachbarort Lohma. Die Helfer um Kassier Hans Preßl hatten allemal in der Küche tüchtig zu tun. So oder so kam es zur stolzen Teilnehmerzahl von 14 sportlichen Gästen für den lustigen Wettbewerb. Jitka Miscova blieb jedoch die einzige Frau darunter.

Gefüllt waren die schweren Glasgefäße vorsichtshalber nur mit Wasser, da es "um jeden Tropfen zu schade wäre", scherzte Moderator Ernst Eschenbecher. Und die Gefahr sei geringer, dass mancher heimlich im Vorfeld nippe, um das Gewicht zu erleichtern.

Als Lohn winkte für Eibers zweiten Platz übrigens eine Mass Bier und für Uwe Hochhaus, der es auf knapp fünf Minuten brachte, gab es immerhin noch eine Halbe.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.