Für Volksbegehren

Die Siedlergemeinschaft Waldkirch hat 2014 bei Renovierungsmaßnahmen viel Geld ins ehemalige Schulhaus gesteckt. Auch heuer steht eine Maßnahme in dem Gebäude auf dem Wunschzettel.

Matthias Kotschenreuther, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft, sprach sich in der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Vereinsheim für die Unterstützung des vom Verband Wohneigentum Bayern angeregten Volksbegehrens zur Abschaffung der Straßenausbau-Beitragssatzungen aus. "Ich denke, dieses Volksbegehren sollten wir schon in unserem eigenen Interesse unterstützen."

Und so ging der Beschluss zur befürworteten Änderung des Artikels 5 des Kommunalabgabengesetzes einstimmig über die Bühne. Ansonsten hatte der Vorsitzende nur Positives zu berichten, wobei er zunächst von einem erfolgreichen Team und einer vorzüglichen Zusammenarbeit sprach und feststellte: "Gemeinsam sind wir stark."

Kotschenreuthers Rückblick beinhaltete die vielen Aktionen und Veranstaltungen, darunter Wanderungen, Sommernachtsfest oder die große Feste am Rosenmontag. Zusammenfassend freute er sich, "dass wir jedes Jahr etwas draufsetzen." Viel investiert hatte der Verein im vergangenen Jahr auch in das ehemalige Schulhaus, ob beim Einbau von Elektroheizkörpern oder eines Luftentfeuchters. "Ein weiteres Ziel ist es, auch noch den Holzofen im Saal durch einen modernen Pellets-Ofen zu ersetzen", wünschte er sich.

Als festen Bestandteil bezeichnete Kotschenreuther den monatlichen Frauenstammtisch. Für heuer kündigte er eine Heizöl-Sammelbestellung an und lud schon für die Josefifeier am 14. März ein. Ins Auge fassen möchten die Siedler einen Ausflug mit der Waldkirchner Feuerwehr.

"Am 31. Dezember hatten wir 52 Mitglieder", ließ Markus Fritsch wissen. Der Schriftführer rief die Ereignisse 2014 in die Erinnerung zurück. Kassier Martin Vogls akribische Buchführung lobte Erwin Völkl, der mit Franz Seidl die Unterlagen geprüft hatte, in den höchsten Tönen.
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