für Zacharias
Schmutziger Job

Schmutziger Job für Zacharias In ihrem Parlamentarierleben ist Isabell Zacharias (SPD) der Wissenschaft und den schönen Künsten verpflichtet. Da kann man schon mal den Blick für die Lebenswirklichkeit da draußen verlieren. Um sich wieder zu erden, hat Zacharias bei der jährlichen Aktion "Rollentausch" mitgemacht und sich für einen Tag bei der Münchener Müllabfuhr verdingt. Im schicken orangenen Allwetter-Overall hat sie mit Hand angelegt an Tonnen und Rollcontainer und überraschend fest
In ihrem Parlamentarierleben ist Isabell Zacharias (SPD) der Wissenschaft und den schönen Künsten verpflichtet. Da kann man schon mal den Blick für die Lebenswirklichkeit da draußen verlieren. Um sich wieder zu erden, hat Zacharias bei der jährlichen Aktion "Rollentausch" mitgemacht und sich für einen Tag bei der Münchener Müllabfuhr verdingt. Im schicken orangenen Allwetter-Overall hat sie mit Hand angelegt an Tonnen und Rollcontainer und überraschend festgestellt, dass Müllverladen ein "wahrer Knochenjob" ist. "Ich war nassgeschwitzt", verkündete Zacharias hinterher. Immerhin war sie in der SPD die Einzige, die sich körperliche Arbeit zumutete. Ihre Fraktionskollegen sammelten in Sozialeinrichtungen Alltagserfahrung. (jum)

Hoher Besuch für Huml

Hoheitlichen Besuch hatte Gesundheitsministerin Melanie Huml . Schwedens Königin Silvia schaute bei ihr vorbei, es ging um die Versorgung der wachsenden Zahl an Demenz erkrankter Menschen. Da ist die Monarchin aus dem Norden ein Vorbild für die junge Ministerin, hat diese doch schon 1996 in ihrem Königreich eine Stiftung gegründet, deren Ziel es ist, den Betroffenen eine möglichst lange Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu sichern. Huml war da gerade 21 und junge Medizinstudentin. Da kann man schon ein bisschen ehrfürchtig sein und stolz strahlen, wenn man an der Seite Silvias auftreten darf. (jum)

Netter Plausch für Wowereit

Ja doch, es gibt Klaus Wowereit noch. Allerdings tingelt "Wowi" nicht mehr als oberster Werbeonkel Berlins ("Wir sind arm, aber sexy!") durch die Republik, sondern als Botschafter für die Belange der Homosexuellen. Seit seinem "Ich bin schwul, und das ist auch gut so" anno 2001 ist Wowereit da ein gefragter Gesprächspartner. Beim "Regenbogenempfang" der SPD-Landtagsfraktion für Menschen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung sprach sich Wowereit für deren volle gesellschaftliche Gleichstellung aus. "Vielfalt ist keine Bedrohung, Vielfalt ist ein Reichtum", sagte er. Den stampften und klatschten anschließend die "Schwuhplattler" krachledern aufs Landtagsparkett. (jum)
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