Fukushima: Tepco muss zahlen

Rund vier Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima muss der Betreiber Tepco Schadensersatz für den Suizid eines Anwohners zahlen, der damals sein Haus verlassen musste. Ein japanisches Gericht verurteilte das Unternehmen zur Zahlung von umgerechnet etwa 198 000 Euro, wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag berichtete. Der 67-jährige Japaner war in Depressionen verfallen, nachdem er wegen der Katastrophe im Jahr 2011 seine Heimat verlassen musste, und hatte sich das Leben genommen. Seine Witwe und zwei weitere Familienangehörige hatten deswegen Tepco verklagt. Bereits im August 2014 hatte das Gericht den Atombetreiber in einem ähnlichen Fall zu 356 000 Euro Schadenersatz verurteilt.
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