Furcht vor mehr Verkehr

Mit 780 Kubikmeter Beton füllten die Arbeiter einer Spezialfirma das Eisen-Skelett der neuen Pfreimdbrücke in Burgtreswitz aus. Bild: gi

Die neue Brücke über die Pfreimd in Burgtreswitz soll im Spätherbst freigegeben werden. Die Bevölkerung befürchtet dann allerdings eine Zunahme des Durchgangsverkehrs.

Zehn Stunden ohne Unterbrechung mussten am Dienstag 25 Arbeiter der Baufirma Arlt aus Leipzig Schwerstarbeit leisten, um 106 der 170 Meter langen Pfreimdbrücke zu betonieren. 100 Anfahrten von den Betonwerken waren erforderlich, um die 780 Kubikmeter Beton von besonders hoher Festigkeit zur Baustelle zu bringen.

Mit Spezialfahrzeugen wurde der Beton in das Eisen-Skelett der Brücke gepumpt. "Alles lief exakt und wie geplant über die Bühne", freute sich Bauleiter Thomas Höppe vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach. Acht bis zehn Tage muss der Beton nun aushärten. Anschließend wird die Schalung entfernt.

Die Betonarbeiten sind dann aber noch lange nicht beendet, denn es folgt nun der zweite Teil, die 64 Meter lange Reststrecke. "Wir sind gut im Zeitplan", zeigte sich Bauleiter Höppe zufrieden. Bis Juli sollen auch diese Arbeiten beendet sein, damit die Brücke im Spätherbst endlich dem Verkehr übergeben werden kann. Die Bevölkerung befürchtet dann eine Zunahme des Durchgangsverkehrs.
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