Fußballer als Putzfrauen

Besuch und Stimmung waren gut, dazu gab es gelungene Einlagen. Der Faschingsball des SV Parkstein war auch 2015 ein Erfolg.

Parkstein. Der Sportverein demonstrierte Zusammenhalt. Der Rathaussaal war am Samstagabend voll, als es hieß: "Stimmung und gute Laune sind Trumpf." Vorsitzender Herbert Piller freute sich, dass sich auch die Bürgermeisterinnen Tanja Schiffmann und Lydia Ebneth unter die 160 Narren gemischt hatten.

Wie im Vorjahr spielte die Band "Quarterback" gekonnt auf. Die Truppe verstand es ausgezeichnet, mit ihrer flotten Musik - von modern über Volks- bis zur anspruchsvolleren Tanzmusik - die Besucher auf die Tanzfläche zu locken.

Putzfrauen rücken an

Für Höhepunkte sorgten Alt-Herren-Fußballer. Als Putzkolonne rückten Heinz Rast und Hans Hausner an und spielten die Rivalitäten im Marktgemeinderat sowie das Dorfgeschehen aus. Auswärtige, die sich in Parkstein niederließen, wunderten sich plötzlich, dass es ein großes Unternehmen gebe. Und plötzlich wolle die Firma Winkler noch eine neue Halle bauen. Dass es den Betrieb unter dem Basaltkegel schon 30 Jahre und länger gebe, das interessiere die Beschwerdeführer wenig. Ähnlich verhalte es sich mit dem Jugendheim. Ein zugezogener Nachbar klage, dass es abends manchmal etwas laut werde.

Tückische Hotline

Verstärkung bekamen Rast und Hausner durch Josef Burkhard und Mario Piller. Jetzt outeten sich die AH-Kicker als Sänger. Als Kosaken, Mexikaner oder Gospelsänger sprangen sie von Erdteil zu Erdteil und hatten auch hier die Lacher auf ihrer Seite. Gut an kam ebenso Mario Piller, der der Feuerwehr einen Brand in der Nachbarschaft melden wollte. Dabei kamen die Tücken zutage, die eine Hotline mit sich bringen kann.

Zu späterer Stunde zog die Hammerleser Prinzengarde in den Rathaussaal ein. Die Narren ernteten für ihre gelungene Mitternachtsshow tosenden Beifall. Damit war aber noch nicht Schluss. Die letzten Gäste gingen erst am Morgen nach Hause.
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