G7-Gegner stellen nach Gerichtsentscheid Zelte auf
Ja zu Protestcamp

Nach ihrem Sieg vor Gericht haben G7-Gipfel-Gegner auf einer Wiese an der Loisach in Garmisch am Dienstagabend die ersten 15 Zelte ihres Protestcamps aufgebaut. Es würden in Kürze noch weitere Camper im Zeltlager erwartet, sagte ein Teilnehmer. Einige Polizisten und Schaulustige beobachteten die Szene vom Rande.

Die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen hatte den Aufbau des Camps für bis zu 1000 Teilnehmer ursprünglich verboten, aber das Verwaltungsgericht München hob das Verbot am Dienstagnachmittag auf. Die Kammer habe einem Eilantrag des Aktionsbündnisses "Stop G7 Elmau" weitgehend stattgegeben, sagte ein Gerichtssprecher. Die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen wird damit verpflichtet, die Errichtung und den Betrieb des Zeltlagers weitgehend zu dulden. Es bleibe der Gemeinde aber unbenommen, "unter strikter Wahrung der Verhältnismäßigkeit Auflagen zu verfügen". Das Bündnis hatte die Wiese von einem Landwirt gepachtet. Die Gemeinde schloss rechtliche Schritte gegen die Entscheidung nicht aus. (Seite 5)
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