G7-Gipfel

Die für den Einsatz beim G7-Gipfel nach Elmau abgestellten bayerischen Polizisten erhalten für während der Einsatztage geleistete Überstunden Dienstbefreiungen und finanzielle Vergütungen. Das sagte Innenminister Joachim Herrmann im Innenausschuss zu. Demnach stehen allen Einsatzkräften zwei Tage Sonderurlaub zu. Darüber hinaus geleistete Überstunden können ebenfalls in Freizeit abgegolten oder im Umfang von maximal 25 Stunden durch eine Geldzahlung ausgeglichen werden, versprach Herrmann. Im Umfang von maximal 15 Stunden gilt dieses Angebot auch für Polizisten, die nicht in Elmau waren, in ihren Inspektionen aber wegen der Abkommandierung von Kollegen Mehrarbeit leisten mussten.

Im Ausschuss wurde die Ankündigung fraktionsübergreifend begrüßt. Mit den Regelungen würden die Polizisten für die Mehrarbeit beim G7-Gipfel "großzügig entschädigt", sagte der CSU-Innenexperte Florian Herrmann. Die Opposition verlangte eine "1:1-Entschädigung", wie sie in anderen Bundesländern gewährt werde. Wegen der Belastungen beim Einsatz müssten auch die Ruhezeiten in den Freizeitausgleich einbezogen werden, forderte der SPD-Abgeordnete Peter Paul Gantzer. (jum)
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